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Ereignisse

  • 01. Januar: Jean-Pascal Delamuraz wird Bundespräsident der Schweiz.
  • 20. Januar: Amtseinführung von George H. W. Bush als 41. US Präsident. Er löst Ronald Reagan ab.
  • 29. Januar: Die Wahlen zum West-Berliner Abgeordnetenhaus enden mit einer Sensation: Die CDU/FDP-Koalition unter Eberhard Diepgen verliert ihre Mehrheit, die FDP scheitert an der 5%-Hürde, die CDU stürzt um über acht Prozent - gleichzeitig ziehen die rechtsradikalen Republikaner erstmals in ein westdeutsches Parlament.
  • 02. Februar: Ergebnislos gehen die Wiener MBFR-Verhandlungen über eine Truppenreduzierung in Europa nach 16jähriger Dauer zu Ende.
  • 03. Februar: Umsturz in Paraguay, Absetzung des Diktators Alfredo Stroessner (danach bis zum Tod im Exil in Brasilien)
  • 04. Februar: Illegale Gründung des Umweltnetzwerkes Grüne Liga in der DDR
  • 06. Februar: Erstes Treffen am Runden Tisch in Warschau. Die Kommunisten geben Macht ab.
  • 15. Februar: Der im Mai des Vorjahres begonnene sowjetische Truppenrückzug aus Afghanistan ist abgeschlossen
  • 24. Februar: Staatsgäste aus 163 Ländern erweisen in Tokio dem verstorbenen Kaiser Hirohito die letzte Ehre.
  • 09. März: In Wien beginnen Abrüstungsverhandlungen in Europa, an deren Ende der im Jahr 1992 wirksam werdende Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa stehen wird.
  • 12. März: Landtagswahlen in den österreichischen Bundesländern Kärnten, Tirol und Salzburg bringen für die regierenden Parteien SPÖ und ÖVP deutliche Verluste, eindeutiger Sieger ist die rechtsgerichtete FPÖ unter ihrem Parteiobmann Jörg Haider
  • 16. März: Das Abgeordnetenhaus von Berlin wählt mit den Stimmen von SPD und Alternativer Liste (Grüne) den Sozialdemokraten Walter Momper zum Regierenden Bürgermeister von West-Berlin
  • 18. März: In Ägypten wird eine 4400 Jahre alte Mumie in der Cheops-Pyramide gefunden.
  • 28. März: Serbien beendet die Autonomie des Kosovo und Vojvodinas.
  • 29. März: Frankreichs Staatspräsident François Mitterrand eröffnet die vom Architekten Ieoh Ming Pei gestaltete Glaspyramide im Innenhof des Louvre. Es ist der Auftakt zum weiteren Ausbau des Museumsgeländes.
  • 05. April: Wiederzulassung der Solidarnosc in Polen
  • 02. Mai: Ungarn beginnt den Abbau seiner Grenzsperren nach Österreich, der Eiserne Vorhang und die Berliner Mauer bekommen ernsthafte Risse, bis Ende des Jahres haben auch die Tschechoslowakei und die DDR ihre Grenzbefestigungen geöffnet.
  • 23. Mai: Die Bundesversammlung wählt Richard von Weizsäcker zur zweiten Amtszeit als Bundespräsident.
  • 04. Juni: Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking, China
  • 04. Juni: Tod von Ayatollah Khomeini im Iran. Ayatollah Khomeini rückt an seine Stelle.
  • 04. Juni: Bei den ersten demokratischen Parlamentswahlen in Polen gewinnt das „Bürgerkomitee“ und Tadeusz Mazowiecki (Solidarnosc) wird designierter erster nicht-kommunistischer Ministerpräsident. Mit dieser Wahl beginnt die politische Wende im Ostblock.
  • 12. Juni: Staatsbesuch des russischen Staats- und Parteichefs Michail Gorbatschow in der Bundesrepublik Deutschland
  • 01. Juli: In Berlin findet die erste Love Parade statt
  • 02. Juli: Bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen werden die deutschen Damen mit einem 4:1-Sieg über Norwegen erstmals Fußball-Europameister.
  • 25. August: Deutsch-ungarisches Geheimtreffen auf Schloss Gymnich bei Bonn, auf Initiative des ungarischen Ministerpräsident Miklós Németh mit Außenminister Gyula Horn und Botschafter Horváth. Mit Bundeskanzler Helmut Kohl, seinem Berater Horst Teltschik und Außenminister Hans-Dietrich Genscher. Angeblich bundesdeutsche Kreditzusagen gegen ungarische Grenzöffnung.
  • 11. September: Ungarn öffnet seine Grenze zu Österreich, Deutsche aus der DDR gelangen hier in den Westen.
  • 30. September: Hans-Dietrich Genscher verkündet vom Balkon der Prager Botschaft die Ausreisegenehmigung für alle DDR-Flüchtlinge, die in die Botschaft geflüchtet sind.
  • 01. Oktober: Erste Sonderzüge mit DDR-Flüchtlingen aus der Deutschen Botschaft in Prag von Prag über das Gebiet der DDR nach Hof in Bayern
  • 02. Oktober: Montagsdemonstration Leipzig mit 20.000 Teilnehmern
  • 04. Oktober: Vereinzelte Straßenkämpfe am Dresdner Hauptbahnhof wegen der Durchfahrt der Züge mit DDR-Flüchtlingen aus Prag zwischen ca. 5.000 Demonstranten und der Volkspolizei in der sonst zumeist friedlichen Revolution.
  • 05. Oktober: Erster Langer Donnerstag (verlängerte Ladenöffnungszeiten) in Deutschland.
  • 07. Oktober: Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der DDR; am Rande Ausschreitungen und Zuführungen in Berlin, Demonstrationen gegen das SED-Regime in Leipzig, Plauen u. a.; Gründung der Sozialdemokratischen Partei SDP in der DDR in Schwante bei Berlin
  • 09. Oktober: Legendäre Montagsdemonstration in Leipzig mit 70.000 Teilnehmern, Durchbruch der „Wende“ in der DDR
  • 16. Oktober: Leipziger Montagsdemonstration mit 120.000 Teilnehmern
  • 18. Oktober: Erich Honecker tritt als Staatsratsvorsitzender der DDR und Generalsekretär der SED zurück, sein Nachfolger wird Egon Krenz.
  • 23. Oktober: 300.000 Demonstranten in Leipzig
  • 23. Oktober: Ausrufung der Republik und Ende der Volksrepublik Ungarn
  • 25. Oktober: Der Sprecher des sowjetischen Außenministeriums, Gennadij Gerassimow, teilt die 'Sinatra-Doktrin' ('I did it my way') mit: Die kommunistischen Bruderstaaten dürfen über ihren politischen Weg selbst und unabhängig von Moskau entscheiden.
  • 03. November: Die DDR gestattet ihren dortigen Bürgern die direkte Ausreise aus der CSSR in die Bundesrepublik Deutschland, nachdem erneut etwa 5.000 Menschen in die westdeutsche Botschaft in Prag gelangt sind.
  • 09. November: Öffnung der Berliner Mauer und Öffnung der innerdeutschen Grenze
  • 10. November: Sturz von Bulgariens Staats- und Parteichef Todor Schiwkow
  • 18. November: Die Volkskammer wählt eine neue DDR-Regierung unter Ministerpräsident Hans Modrow (SED)
  • 27. November: Bundeskanzler Helmut Kohl gibt im Bundestag überraschend sein deutschlandpolitisches 10-Punkte-Programm bekannt, Ziel Wiedervereinigung maximal in zehn Jahren
  • 27. November: Der Oberste Sowjet der UdSSR sanktioniert das wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht von Litauen, Lettland und Estland.
  • 30. November: In Bad Homburg vor der Höhe kommt Alfred Herrhausen, der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, bei einem Bombenanschlag ums Leben. Die Täterschaft ist bisher ungeklärt.
  • 02./03. Dezember: Vor Malta treffen sich US-Präsident George H. W. Bush und der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Sergejewitsch Gorbatschow zu Gipfelgesprächen.
  • 03. Dezember: Generalsekretär Egon Krenz, Politbüro und ZK der SED treten zurück.
  • 19. Dezember: Dresdenbesuch Bundeskanzler Helmut Kohls, Treffen mit Ministerpräsident Hans Modrow
  • 22. Dezember: Das Brandenburger Tor in Berlin wird 28 Jahre nach dem Bau der Mauer wieder geöffnet
  • 25. Dezember: Nicolae Ceausescu und seine Frau werden nach dem dreitägigem erfolgreichen Aufstand gegen seine Diktatur in Rumänien hingerichtet.
  • 29. Dezember: Václav Havel wird zum Präsidenten der Tschechoslowakei gewählt.
  • 31. Dezember: Die Auszahlung von Begrüßungsgeld an die Bundesrepublik Deutschland besuchende DDR-Bürger wird eingestellt.
Geboren
  • 27. April: Lars Bender, deutscher Fußballspieler
  • 31. Mail: Marco Reus, deutscher Fußballspieler
  • 13. September: Thomas Müller, deutscher Fußballspieler
Gestorben
  • 07. Januar: Hirohito, 124. Tenno von Japan (* 1901)
  • 12. Januar: Willy Schneider, deutscher Volkssänger (* 1905)
  • 14. Januar: Robert Lembke, deutscher Journalist und Fernsehmoderator (* 1913)
  • 15. Januar: Ernst Neger, deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger (* 1909)
  • 23. Januar: Salvador Dalí, surrealistischer Maler Bildhauer, und Schauspieler (* 1904)
  • 27. Januar: Willibald Kreß, deutscher Fußballspieler (* 1906)
  • 16. Februar: Ida Ehre, österreichisch-deutsche Schauspielerin und Theaterleiterin (* 1900)
  • 20. Februar: Erika Köth, deutsche Kammersängerin und Sopranistin (* 1927)
  • 14. März: Zita, letzte Kaiserin Österreichs (* 1892)
  • 05. Mai: Wolfgang Neuss, Kabarettist und Schauspieler (* 1923)
  • 18. Mai: Hermann Höcherl, deutscher Politiker (* 1912)
  • 03. Juni: Ruhollah Khomeini, Führer der islamischen Revolution im Iran
  • 16. Juli: Herbert von Karajan, Wiener Dirigent (* 1908)
  • 16. September: Bruno Heck, deutscher Politiker (* 1917)
  • 06. Oktober: Bette Davis, US-amerikanische Schauspielerin (* 1908)
  • 05. November: Vladimir Horowitz, US-amerikanischer Pianist russischer Abstammung
  • 30. November: Alfred Herrhausen, deutscher Bankmanager (* 1930)
  • 08. Dezember: Max Grundig, deutscher Unternehmer und Gründer der Grundig AG (* 1908)
  • 22. Dezember: Samuel Beckett, irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger (* 1906)
  • 25. Dezember: Nicolae Ceausescu, kommunistischer Politiker und Staatspräsident (* 1918)
  • 25. Dezember: Elena Ceausescu, rumänische Politikerin und Ehefrau von Nicolae Ceausescu (* 1916)
  • 31. Dezember: Gerhard Schröder, deutscher CDU-Politiker, früherer Bundesminister (* 1910)
Quelle: Wikipedia

 


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