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in Wermsdorf, benannt nach dem Schutzpatron ist das größte und ehemals prächtigste Landschloss Europas. Errichtet wurde es durch Obrist-Leutnant Johann Christoph Naumann (1664 – 1742). Zwischen 1739 und 1751 erfolgte ein Umbau des Hauptgebäudes des Schlosses unter Leitung des Oberlandbaumeisters Johann Knöffel.
Mit dem Hubertusburger Friedensvertrag (15.02.1763), der den Siebenjährigen Krieg beendete, ging der Name des Schlosses in die europäische Geschichte ein. Im südlichen „Rundflügel“ fanden die Verhandlungen zwischen Sachsen, Preußen und Österreich statt, weil die Räume im Hauptschloss wegen der Plünderung nicht mehr benutzbar waren. Friedrich der II. ratifizierte den Vertrag im Schloss Dahlen.
1791 wurde es Militärmagazin, 1813-1815 Lazarett, danach wieder eingeschränkt königl. Jagdschloss. 1838 wurde hier das Landeshospital Hubertusburg eingerichtet, 1941 die Unteroffiziersschule der Wehrmacht, 1945 ein Allgemeinkrankenhaus.

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