Oschatz-damals.de > Postkarten > An der Döllnitz



heißt diese Straße fälschlicherweise, denn es ist der Mühlgraben, der hier vorbeifloss. Früher hieß sie die Entengasse nach den nahrhaften Vögeln, die das Wasser bevölkerten, wenn die Gerber nicht gerade ihre Felle einweichten. Hier wohnten die Gerber. Im Haus 11 legte die unglückliche Frau des Schlossermeisters Umhof am 04. Juli 1616 infolge Unachtsamkeit den Brandherd, der die Stadt zu drei Viertel einäscherte. Aus Furcht und Aberglaube blieb die Baustelle jahrzehntelang unbebaut.
(Quelle: Der Rundblick 1/57)
Der Mühlgraben wurde aber bereits zugeschüttet.

Siehe auch Fotos.
1903
1905
1914

 


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