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Die Gründung von Großböhla mit seinen Ortsteilen Klein- und Neuböhla wird in die Slawenzeit datiert. Dies beweist vor allem das „Tellerhölzchen“ in Kleinböhla, eine ehemalige wehrhafte Burgwallanlage. Später jedoch trennte sich der ältere Dorfkern mit der Wallanlage von einem neueren Teil, der sich in der Nähe eines Fronhofes befand und sich zum größeren Ort, dem heutigen Großböhla, entwickelte. Während Großböhla bereits um 1224 erstmals genannt wird, ist Kleinböhla, obwohl wesentlich älter, erst ab 1550 urkundlich nachweisbar. Ursprünglich Belina genannt, formte sich der Name über Belin bis zum heutigen Böhla, im Volksmund auch Biehle oder Behle ausgesprochen. Der Ortsteil Neuböhla hieß ursprünglich Cöllmsmühle und gehörte mit seinem Mühlenbetrieb zum ehemaligen Rittergut. Es ist anzunehmen, dass die Gründung im frühen Mittelalter erfolgte. Kriege, Hungersnöte und Pest brachten stets viel Leid und Not über die Dorfbewohner. Die Landwirtschaft hat auch das Gesicht von Groß-, Klein- und Neuböhla geprägt. In Großböhla mit seinen beiden Ortsteilen leben ca. 544 Einwohner.
Quelle: www.dahlen.de

1950 wurde Kleinböhla eingemeindet. Seit 1994 gehört es zu Dahlen.
 

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