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steht im zentralen Waldteil der Dahlener Heide, wo sieben Wege aufeinandertreffen. Hier beendete 1763 die kurfürstliche Jagdgesellschaft zum letzten Male die Hofjagd. Zum Gedenken schnitzte man das kurfürstlich-sächsische Wappen in eine hier befindliche große Eiche. Daher hat dieser markante Punkt bis heute den Namen "Jägereiche" behalten.
Der Baum wurde durch Blitzschlag zerstört, Fuhrleute retteten die letzten noch verbleibenden Stücke der Schnitzerei in seinem Holze. So gelangte das Kunstwerk in die Sitzenrodaer Kirche, wo es eine lange Zeit verborgen lag und immer mehr in Vergessenheit geriet. Das originale Wappenschnitzwerk aber hat noch heute seinen Platz an der Südwand im Innenraum der Sitzenrodaer Kirche. Etwa 1,70 Meter lang ist das Reststück der legendären Jägereiche.
Die spätere Nachbildung wurde nach 1945 von Dahlener Heimatfreunden geborgen und befindet sich im Heimatmuseum Dahlen. Die heutige Nachbildung der Jägereiche wurde auf Initiative der Gemeindeverwaltung Schmannewitz am 13. Mai 1995 eingeweiht.

Quelle: heidestadt-dahlen.de

 
1904 1966    

 


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