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Redaktionelle Presseartikel, in denen Interessantes, Schauriges und
Kurioses aus Oschatz oder von Oschatzern berichtet wurde hat Grit Jähn gesammelt und „Oschatz-damals“
zur Verfügung gestellt. Sie finden diese Zeitungsausschnitte auch bei „facebook“ unter „Oschatz gefällt uns“ – aber es ist ja nicht jeder bei facebook angemeldet.
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8. April![]() |
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Die „Leipziger
Zeitung“ druckte am 4.4.1831 einen Hilferuf aus Zöschau ab: |
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16. April![]() |
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„Der Rheinbayer“ schrieb am 16. April 1835:
Die zu Dresden erscheinenden „Polizeilichen Mittheilungen für das Königreich Sachsen“ enthalten folgenden Aufsatz: „Die Oschatzer Bande.“ Bekanntlich sitzt und saß in den Gefängnissen
zu Oschatz schon seit längerer Zeit eine Bande von Raubmördern, Räubern und Dieben, die wegen der Menge der dazu gehörigen Individuen merkwürdig ist, es waren nämlich nicht mehr als 96 Personen in Untersuchung und Haft! Welche Herkulesarbeit für den die Untersuchung leitenden Beamten! Es war daher kein Wunder, daß die in dieser Sache angelegten und nach Leipzig zum Verspruch gesendeten einzelnen Aktenstücke zu der fast unerhörten Zahl von 313 Volumen
Hinrichtung mit dem Schwerte. Von den übrigen 90 sind 3 auf 10 Jahre. 7 auf 8 Jahre, einer auf 4 und einer auf 3, vier auf 2 und zwei auf 1 und einer auf ½ Jahr Zuchthaus verurtheilt. Acht von diesen sind vorher an den Pranger zu
stellen. Von den übrigen weniger schuldigen Complicen haben dreizehn 6, acht 4, sechs 3 Wochen Gefängniß, acht hingegen nur 14, drei 8, zwei 6, zwei 4 Tage Gefängniß. Einer soll 50 Thaler Strafe zahlen oder drei Monate im Gefängnisse
sitzen. Zwei kamen mit einem gerichtlichen Verweise davon, 16 wurden wegen Mangel mehreren Verdachts, und nur 10 wegen Mangel einigen Verdachts freigesprochen. Unter den 96 in Untersuchung befanden sich auch 29 Frauenzimmer, von denen aber nur wenige eine härtere Strafe erhielten. Am 21. März fanden die Ausstellungen am Pranger statt, und am 22. ging der erste Transport aus 10 Inhaftaten bestehend, nach Waldheim ab.“ |
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1. Februar![]() |
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Selbst im fernen Altona (damals noch bei Hamburg) konnte man über die extreme Wetterlage in Oschatz lesen. Der „Altonaer Mercur, Zeitung und Intelligenzblatt“ berichtete:
Der ungewöhnlich starke Schneefall am Abende
des 24. und in der Nacht vom 24. zum 25. Jan. hat einige Störungen im
Betriebe der Leipzig-Dresdener Eisenbahn veranlaßt, welche zu der
Ueberzeugung geführt haben, daß die gewöhnlichen Mittel zur Beseitigung
des Schnees auf Eisennbahnen noch einige Modifikationen nach dem
Bedürfnisse des Climas erfahren müssen. Da schon der am Abende des 24.
Januar häufig fallende Schnee die Besorgniß erweckte, daß die Bahn
unfahrbar werden könnte, so wurde am 25. Januar, Morgens 3 Uhr, eine
Locomotive mit einem Schneebesen von Leipzig aus abgesendet, um den von
Oschatz zu erwartenden Zuge freie Bahn zu schaffen. Man gelangte ohne
bedeutende Schwierigkeiten bis an den Köditzer Einschnitt jenseit Dahlen.
Die Maschine durchbrach mehrere bis vier Fuß hohe Schnee-Anhäufungen,
gerieth jedoch öfters in Gefahr, von den Schienen zu kommen, indem der
thauende Schnee sich an den Rädern festballte und dadurch ein Heben der
Maschineüber das Geleis veranlaßte. Die Bahnwärter an dem erreichten
Punkte gaben die Nachricht, daß die Bahn weiterhin völlig frei gemacht
und bereits das Signal nach Oschatz gegeben sey, der dortige Zug könne
nach Leipzig abgehen. Man entschloß sich also, um ein bei dem
dichten Schneegestöber mögliche Zusammentreffen mit diesem Zuge zu
vermeiden, zur Rückkehr. Der erwartete Oschatzer Zug blieb jedoch aus.
Es waren nämlich unterdessen neue Schneewetter eingetreten und die
Oschatzer Maschine bei dem gleichen Versuche, durch die neuentstandenen
Wehen hindurchzudringen, wirklich vom Geleise gekommen, ohne jedoch
dabei irgend Schaden zu nehmen. In Folge dieses Ereignisses wurde
natürlich auch der Abgang der nach Wurzen und Dahlen bestimmten Züge
aufgehalten und zwischen Riesa und Leipzig an diesem Tage die völig
freie Communication erst gegen Abend hergestellt. Es hat sich bei dieser
Gelegenheit ergeben, daß die Ueberwindung der größeren Schneemassen duch
die Maschine mit Hülfe eines größeren Schneepfluges ohne beträchtliche
Schwierigkeit erfolgt. so daß künftig selbst ein bedeutender Schneefall
keine Unterbrechung des Betriebes veranlassen wird, |
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27. Dezember![]() |
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„Der Humorist“, erschien von 1836 bis 1926 in Wien. In der Ausgabe vom 26. und 27. Dezember 1839 war zu lesen:
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